Mittwoch, 1. Dezember 2010

Neues Gesetz?!

Wer weiß wie es jetzt weiter geht!
Ich muss das erstmal abklären:

http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2411

Sonntag, 21. November 2010

DEFENDOR



Da kaufe ich mir einen Film, der mir von dem Cover und dem Rückentext Lust auf einen netten Actionfilm macht und dann bekomme ich ein verdammt gutes Drama zusehen.


Defendor (Woody Harrelson) ist ein sehr schlichter, etwas zurückgebliebener Mann, welcher gegen das Böse kämpft. Ausgerüstet mit allerhand Spielzeug und improvisierten Waffen schlägt er die Gangster in die Flucht oder ab und zu mal K.O!
Jedoch steckt er meisst ein und wird schließlich eines Nachts von der Prostituierten Drogensüchtigen Kat (Kat Dennings) aufgesammelt und nach Hause gebracht.
Er erzählt ihr das er auf der Suche nach dem Gangster Boss "Captain Industry" ist und zusammen mit ihrer Hilfe findet Defendor einen Typen der genau auf die Beschreibung passt....


Der Film erzählt ähnlich wie "Lars und die Frauen" und "Shopping Center King" die Geschichte eines Mannes welcher in seiner eigenen Welt lebt und diese eben so versteht bzw.verarbeitet wie er sie eben sieht.
Letztendlich ist der Film Defendor ein berührendes Drama welches sich viel Zeit um die Einführung des Hauptcharakters (Woody Harrelson) nimmt. Dieser spielt die Rolle des für das Rechtkämpfende Superhelden sehr gut und wirklich berührend.
Generell ist Defendor ein unkonventioneller Superhelden Film, denn irgendwie ist es ein alltäglicher Superheld. Wärend des Films erkennt man oft parallelen zu Kick-Ass, die Aussage ist ähnlich wenn auch nicht so plump wie eben bei dem Film in dem am Ende alles gut scheint. Anders als Kick-Ass geht dieser Film eine konsequente Richtung und ist weniger überzeichnet und überzeugt auch nicht mit toll Choreographierten Action-Szenen.
Defendor kommt bitter schmeckend realistisch rüber und das ist auch die Stärke des Films. Auf der anderen Seite ist das aber auch leider eine kleine schwäche, denn teilweise passiert zu wenig, oder es wird eben zu wenig auf andere Figuren eingegangen. Dennoch ist Defendor ein Film denn man nicht so leicht vergisst welcher einen am Anfang noch relativ im dunkeln lässt einen aber vor allem durch die großartige Leistung von Woody Harrelson zum Ende hin immer mehr in seinen Bann nimmt. Somit gebe ich 8/10 Punkte.

Trailer: http://www.moviepilot.de/movies/defendor/trailers

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Part I

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes...



Ja endlich ist es soweit. Das warten hat ein Ende und der neuste Teil der Harry Potter Saga ist in den Kinos.
Angekündigt als düsterer und spannender als je zuvor gingen vor allem meine Erwartungen sehr weit nach oben. Denn für mich steht schon seid dem ersten Film fest das Harry Potter alles ist, nur eben kein Kinderfilm.
Meine Theorie seid jeher ist, dass die Filme von vornerein schon auf ein junges Publikum gedreht werden und mir persönlich genau das ein Teil der Freude raubt, da ich eben der Meinung bin das man diese düstere, spannende, finstere Welt auch ruhig für ein älteres Publikum zuschneiden könnte.
Witziger Weise wurden ja zB. Trailer etc. entschärft, Gott sei Dank fand so eine Entschärfung seid den ersten beiden Teilen aber nicht mehr statt. Aber das ist ein anderes Thema, kommen wir zurück zu dem eigentlichem Thema.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes wurde in zwei Teilen gedreht. Der erste Teil zeigt die Suche nach den "Horkruxsen" und die Vorbereitungen auf die große Schlacht, welche schon Ansatzweise in dem Film und in dem letzten Film (Harry Potter und der Halbblutprinz) gezeigt wurden.
Der aktuelle Teil nimmt sich viel Zeit um die Beziehungen der Charakter untereinander darzustellen. Aber auch um die ganzen Konflikte rund um die Freundschaft zwischen Harry, Ron und Hermine. Vor allem sei hier das Schauspiel der Hauptchatakter hervorzuheben. Man kann förmlich ohne Worte und Hintergrundwissen nur an den Blicken der Protagonisten deren Gefühle ablesen.
Auch sehr gut dargestellt, Draco Malfoy ( Tom Felton) und sein Vater (Jason Isaacs). Der eine wirkt immer noch unschlüssig in dem was er tut bzw. tuen soll. Der andere einfach eiskalt und enttäuscht wie sich alles zum schlechten entwickelt hat.
Der Film bietet im Vergleich zu den Vorgängern weniger Witz und Leichtigkeit. Es wird schon konsequent in den ersten Filmminuten gezeigt das es für Harry und seine Freunde, bzw. für die ganze Menschheit um Kopf und Kragen geht. Die "Muggel", bzw. "Schlammblüter" werden ausgelöscht und die reine (Zauberer-)Rasse soll an die Macht (sehr interessant dabei, das die "reine Rasse" rote Binden um den Oberarm trägt und die "unreinen" sucht, einsperrt bzw. Vernichtet. Naa - das kennt man woher!) kommen.
Die oftmals angepriesene düstere Machart der Verfilmung kann ich somit also erstmal zustimmen. Auf den zweiten Blick jedoch passiert nicht viel in dem Film und das ist auch eine seiner schwächen.
Auf der einen Seite werden endlich mal die Charaktere von allen Seiten gezeigt, auf der anderen Seite passiert einfach nichts. Harry und seine Freunde laufen durch den Wald um von Voldemorts Schergen zu entkommen, dabei werden sie von der obligatorischen Wackelkamera gefilmt was sehr schade ist, weil vor allem die anderen Harry Potter Teile immer eine relativ ruhige Kamera Einstellung hatten.
Nach einer spannenden Verfolgungsjagd sieht man die drei beim philosophieren und planen wie es weiter geht. Dann kommt es zu einem kleinen Kampf, dann wird wieder davon gelaufen und so geht es die ganze Zeit weiter. Sicher gibt es dabei auch das ein oder andere Highlite, wie zum Beispiel das zerstören eines weiteren "Horkruxes", allerdings kommt es zu keinem größerem Showdown. Dies lässt zwar die Erwartung auf den Showdown im kommenden Teil steigen, allerdings geht man auch etwas unbefriedigt aus dem Film.
Dennoch ist man zu keiner Sekunden gelangweilt oder guckt auf die Uhr. Für mich vergingen die 146 Minuten wie im Flug, trotzdem ist es irgendwie frustrierend.
Im letzten Teil wurde wenigstens die Armee rund um Harry Potter gesammelt und vorgestellt, jetzt weiß man allerdings gar nichts was sich so zusammen rottet und vorbereitet.
Kurz zusammengefasst kann man sagen der neue Teil ist um einiges erwachsener als die Vorgänger. Man leidet, freut sich und fürchtet sich mit den Protagonisten und jetzt wartet man eben auf den zweiten Teil.
Eventuell werde ich mir Teil1 und 2 nochmal in einem netten double Feature in 3D angucken, was ja zu 100% kommen wird.

Ich gebe dem vorletzten Harry Potter Teil unschlüssige 7-8/10 Punkte mit der Tendenz zu den 8 Punkten. Ich hoffe jetzt einfach das der Abschluss der fantastischen Reihe Ereignissreicher daher kommt.



Trailer: http://www.prosieben.de/kino-dvd/video/clip/25883-trailer-harry-potter-7-1.1822495/
Zensur im Trailer: http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=2115

Mittwoch, 14. April 2010

Gothika (BluRay)



Gothika. Wie sich der Name schon anhört. Mit Gothik hatte ich noch nie was am Hut. Somit war ich mir auch nicht sicher ob ich den Film Gothik(a) gucken wollte. Einem langweiligem Sonntag Nachmittag sei's gedankt das der Film doch noch in meinem Player landete.

Ich erwartete ein spannenden Mysterythriller mit vielen Schockeffekten, einer spannenden und atmosphärischen Story. Letztendlich war aber Gothika nicht mehr als ein durchschnittlicher Thriller mit dem Hang zum übernatürlichen. Mich erinnerte der Film an The sixth Sense und an die Serie Ghost Whisperer.

Der Plottwist war so vorhersehbar das man irgendwie nicht dran glauben wollte bzw. konnte. Aber nun der Reihe nach.

Die Psychologin Miranda Grey( Halle Berry) hat es mit harten Fällen zu tun. Relativ schnell wird sie selber zu einem. Nachdem sie einen Autounfall verursachte, da sie einem weißen unheimlichen Mädchen ausgewichen ist, erwacht sie in einer geschlossenen Zelle dort wo sie sonst selber arbeitete. Sie soll ihren man brutal mit einer Axt zerstückelt (yummy) haben, jedoch weiß sie davon gar nichts. Sie versucht nun Krampfhaft ihre Unschuld zu beweisen und nebenbei noch zu erklären das sie von Geistern heimgesucht wird.

Der Film beginnt relativ spannend, als es jedoch zu dem sehr Vorhersehbaren Autounfall kommt, lässt die Logik, Spannung und Atmosphäre sehr schnell nach.

Ein paar Beispiele gefällig?

- Miranda Grey ist Psychologin und müsste wissen wie man Logisch und Ruhig auf angebliche Verwechslungen reagiert. Aber sie schmeißt erst mal mit Gläsern nach Pflegern als sie in der Zelle erwacht! Warum?

- Jedes mal wenn ihr gerade einer anfängt zu glauben kommt von ihr so ein Satz wie : "Was ich dir übrigens noch sagen wollte, ich kann Geister sehen und sie reden zu mir!" Da wären wir wieder bei der Glaubwürdigkeit!!!

- Wieso ist das anfänglich so atmosphärische Psychatriegelände nur so steril. Alles blitzt und man könnte vom Boden essen. Zudem sind alle Zellen aus schicken Glas oder poliertem Stahl das macht keine Atmosphäre aus. Aber das beste kommt noch, das Klischee von blinkenden Lichtern in Zellen wird hier ausreichend bedient. Zum Glück hat keiner der Patienten Epilepsie...

- Und warum gibt es so ein plumpes, alles wird gut, ich werde allen Geistern der Welt retten Ende? Warum nur???

Der Film hat seine Momente :wink: und hätte durchaus Potential. Vor allem die Szene in Willow
Creek war sehr gut, Sau spannend, sehr atmosphärisch inszeniert und hat mir echt gut gefallen.Schade das dieser Teil des Films nur so kurz vor kam. Generell kamen sehr viele Teile in dem Film vor. Zu viele Nebenhandlungen wurden angeschnitten aber nicht zu ende geführt. Es wurde einfach viel zu viel verschenkt. Zu banal sind viele Szenen und wenn es dann einmal doch etwas gruseliger wurde, kam ein viel zu übertriebener teilweise lächerlicher Effekt der die ganze Spannung und Stimmung versaute.

Nee, das war nichts da konnte auch die BluRay nicht viel weg machen. Das Bild war zwar schön aber nicht ausgereift so wie das Konzept des ganzen Films.

Ich gebe maaaaaximal gutmütig 5/10 Punkte, tendiere aber eher nach unten. Schade.

Mittwoch, 31. März 2010

Die Welt geht unter: Part II



Für das Jahr 2012 wird eine große Veränderung prophezeit !

Verschiedene Theorien besagen das im Jahr 2012 die Welt untergehen wird. Handfest wird das unter anderem an dem Maya Kalender gemacht. Das letzte Datum des Kalenders ist der 21.12.2012. Wenn 2012 wirklich die Welt untergehen sollte dann muss das aber Spektakulär verlaufen. Das dachte sich auch unser Lieblings Weltzerstörer Roland Emmerich und erarbeitete sich anhand der 2012-Theorie eine banale aber dennoch spannend erzählte Story. Doch jeder der Emmerich kennt und mag weiß das die Story nur im Hintergrund steht. Im Vordergrund, von dem Film 2012, steht ein noch nie so dagewesenes Effektgewitter. Aber der Reihe nach...

Das Leid der Protagonisten:
Die Geschichte ist schnell erzählt im Jahr 2009 findet die US-Regierung raus, dass sich durch außergewöhnlich starke Sonneneruptionen die Erdoberfläche verschieben wird und es in den nächsten 3 Jahren zu einer Sinnflut kommen wird. 2012 ist ein erfolgloser Schriftsteller (Jackson Curtis gespielt von John Cusack) auf Wanderurlaub mit seinen beiden Kindern die inzwischen bei seiner Ex-Frau und ihrem neuen Mann leben. Bei dem Ausflug machen sie bekanntschaft mit dem verrückten Hobby-Wissenschaftler und RadioSprecher Charlie Frost (Woody Harrelson). Dieser prophezeit das die Welt untergehen wird. Nach und nach wird Jackson Curtis der Wahrheit ins Augeblicken müssen und bevor es zu spät ist versucht er sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen...

Die Geschichte strotzt nur so von Stereotypen und Klischees. Wir haben hier alles vorhanden was die Dramaturgie voran bringt. Einen gescheiterten Schriftsteller welcher von seiner Frau für einen erfolgreichen, (anfangs) unsympatischen Typ verlassen wurde. Und dennoch eine Beziehung der getrennten Eltern welche sich langsam doch wieder zu entwickeln scheint. Ein rebelliendes und ein schwaches-zerbrechliches Kind. Nervige und unsympatische Nebendarsteller welche nachher doch noch ihre gerechte Strafe oder den Pfad der Besserung einschreiten und und und... Jeder der Protagonisten hat nicht nur mit dem "Ende der Welt" zu kämpfen sondern auch noch mit seinem ganz eigenen alltäglichen Problemen und sei es nur das dem Kind die Mütze fehlt...


Vorhersehbar geht die Welt zu Grunde:
Jedoch ist die weit geöffnete Klischeekiste das kleinste übel. Der Film strotzt vor Logiklücken und unrealistischen Einlagen. Da wird in einem Flugzeug einer hoch geschleuderten U-Bahn ausgeweicht, aus einem im Schnee Notlandenden Flugzeug mit einem Auto rausgefahren, über einbrechende Böden gesprungen und und und... aber komischer Weise veranlasste es mich nicht mir an den Kopf zu packen sondern eher mitzufiebern. Mir war egal ob jemand mit einer Limusine durch ein Hochhaus fährt ich war nicht nur gefesselt ob es jeder überlebt sondern auch einfach von den Effekten begeistert. Die Vorhersehbare Story steht hier einfach (wie schon im ähnlich inszenierten The day after tomorrow) im Hintergrund. Im Vordergrund stehen nunmal die Effekte und von den bekommt man hier einiges geboten. Würde man alle bis dato erschienenen Endzeit-Katastrophen Filme zusammen addieren, dann hätte man so ca. die Effekte von 2012Relativ schnell zeigt der Film das die Stereotypen, Klischees und Logiklücken im Hintergrund stehen und das merkt der Zuschauer auch und lässt sich drauf ein. Natürlich gibt es die ein oder andere Szene wo man sich an den Kopf fassen wird, aber mal ganz ehrlich, wer erwartet von einem Roland Emmerich einen Arthousefilm mit Tiefgang oder Plottwist?


Die Technik machts möglich:
Ich muss sogar zu meiner Verwunderung sagen das man nicht mal großartig merkt das fast alle Effekte an dem Computer entstanden sind. Die Technik wird einfach immer besser und das freut natürlich auch den Heim-Cineseasten mit neuster Technik. Das Bild und der Ton der BluRay Disc sind einfach genial. Vor allem der Ton zeigt hier mal kräftig wo der Hammer hängt. Endlich wird der Subwoofer mal wieder voll belastet. Jedenfalls kann ich den Film jedem bestens Empfehlen um mal mit seiner neusten Technik zu protzen. Der Film hat einfach so viele Detail und so einen schönen Ton da macht es echt Spaß die Welt beim Untergang zu sehen.

Somit gebe ich gute 8/10 Punkte für den Film und ganze 10/10 Punkte für die Technik, auch wenn das Bonusmaterial und das Bild nicht das beste sind. Bis dato hat mich aber noch kein BluRay Titel so überzeugt. 

Dienstag, 30. März 2010

Crank 2 - Uncut -


Das ist nicht irre und krank, das ist Crank. Crank gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsfilme. Nicht nur weil Jason Stathem mitspielt, sondern auch weil ich die Idee und die Art des Films mag.
Kurz um, ich könnte den Film immer wieder sehen und habe mich dementsprechend auch auf den zweiten Teil gefreut.
Dann endlich war es soweit, Crank 2 kam in die Kinos doch ich verpasste die Chance ihn im Kino zu sehen. Kein Problem es gibt ja immerhin die Filme kurz dannach schon auf DVD. Also musste der Film her und ich holte mir die Leih DVD ins Haus. Jedoch machte sich sehr schnell Ernüchterung breit. Der Film ist zwar rasant, irre, witzig, übertrieben und kurzweilig aber auf so eine übertriebene Art und Weise das ich eher enttäuscht war. Wirkte Crank noch innovativ und neu so machte Crank2 den Eindruck das man von allem und jedem was drauf setzen musste und
wollte. Mir gefiel der Film nicht und so verschwand die Leih Fassung auch schnell wieder. Dann machte eine Indizerungsmeldung die Runde und 'Expert' verkaufte die 2 Disc Special Edition zu schleuderpreisen. Ich holte mir die DVD ins Haus um dem Film nochmal eine Chance zu geben.
Der Film bekam eine zweite Chance und es hat sich gelohnt, denn irgendwie wirkte der Film ganz anders als beim ersten mal. Lag es vielleicht an den fehlenden, sehr hohen Erwartungen, welche ich beim ersten mal an den Film stellte, oder einfach an den 5 Bier, welche ich während des Films trank? Fragen über Fragen...

Der Mann mit gestohlenem Herzen
Chev "the motherfucking" Chelios (Jason Stathem) hat den sturz aus dem Helikopter überlebt und landet in den Händen der Triaden. Diese stehlen sein Herz um es dem alten Triadenboss (verrückt gespielt von David Carredine [R.I.P.]) einzusetzen. Chelios bekommt nun ein elektronisch angetreibenes Herz und muss sich durch diverse Elektroschocks immer wieder auf Vordermann bringen. Er macht bekanntschaft mit Autostarterkabeln, Sicherungskasten, Feueranzünder, einem schockendem Hundehalsband und und und.... Bis er schließlich auf einen alten bekannten trifft und es zu einem alles entscheidenden brenndendem Showdown kommt.

Die Geschichte ist nicht neu nur verrückter:

Letztendlich zeigt Crank2 : High Voltage nichts neues sonderns etzt auf altbewährte Mittel. Verrückte Ideen, durchgeknallte Charaktere, schnelle Schnitte und keine Sekunde zum durchatmen.
Als ich den Film das erste mal sah, wirkte er für mich einfach wie eine schlechte Kopie des ersten Teils. Der Film wirkte so vollgestopft mit verrückten udn überzeichneten Ideen das ich einfach enttäuscht war. Vor allem da der Film im Grunde nichts neues bot.
Warum genau ich so kritisch war, weiß ich im Grunde selber nicht mehr, ich denke ich habe einfach das selbe Gefühl erwartet wie bei damals bei Crank. Ich war begeistert von dem Film der eine rasante Amokfahrt so spannend, temporeich und doch innovativ wirken lies. Doch diese Begeisterung konnte ich eben bei Crank2 nicht aufbringen. Jetzt jedoch sieht es ganz anders aus.
Crank2 ist einfach nur Crank mal 2. Nicht nur von dem Tempo und der Gewalt, sondern auch von den Ideen, den Charakterzeichnungen und den Schnitten. Crank wird von seinem Sequel in allem getoppt. Auf soviele kranke Ideen soll erstmal einer kommen.

Der Film nimmt sich wirklich zu keiner Sekunde ernst. Man muss sich drauf einlassen, nicht nur auf die Ideen, sondern auch auf die wirren Kamerafahrten, schnellen Schnitte und übertriebenen Ideen. Denn wenn man sich drauf einlässt, macht der Film durchaus spaß. Somit bin ich nicht mehr ganz so kritisch wie beim ersten mal und gebe inzwischen 8/10 Punkte allerdings mit Tendenz nach unten. An den genialen Erstling kommt wohl niemals ein 'cranker' Film ran.

Montag, 29. März 2010

Vorbilder?!

Lang lang ist es her. Das ich meine letzte Review gepostet habe. Nun gehe ich in die Ferien und habe wieder etwas mehr Zeit. Da sich in der letzten Zeit nicht so viel ergeben hat kann ich auch nicht viel erzählen. Filmtechnisch hat sich bei mir nicht viel ergeben. Seid der letzten Review habe ich wenn es hoch kommt nur 10 Filme gesehen. Leider hatte ich im Anschluss leider nicht die Zeit meine Eindrücke zu posten, auch wenn die ein oder andere Filmperle dabei war. Deshalb feier ich nun nach mehreren Tagen Pause meine Rückkehr in die Filmkritik (wenn man das überhaupt so nennen kann!!!).

An einem sehr langem und erholsamen Wochenende war ich entspannt shoppen und neben der Special Deluxe Edition von Berlin Calling  musste ich mir einfach Vorbilder?! für 4,90€ aus dem Saturn mit nehmen. Schon lange wollte ich den Film sehen und nun habe ich es endlich geschafft. 

Es geht um zwei sympatische Typen (Danny (Paul Rudd) und Wheeler (Sean William Scott))welche in einer Energy-Drink-Promo-Firma als Maskottchen und Sprecher arbeiten. Der eine entwickelt eine Art Midlife Crises und fällt in ein tiefes Loch, der andere hat auch was mit einem Loch bzw. Löchern zu tun, aber eher auf eine andere Art und Weise aber egal... Jedenfalls gibt es dann einige sehr überzeichneten und witzige Ereignisse die dazu führen letztendlich das beide in den Knast oder Sozialstunden bei der Organisation Sturdy Wings abarbeiten müssen. Die besagte Organisation wird nicht nur von sehr skurillen Personen geleitet und besucht sie kümmert sich zudem auch noch um skurille und komische Kinder. Die beiden härtesten Fälle werden an den Frauenheld .... und den realistisch-pessimistischen-frustrierten ... abgegeben.  

Die Idee des Films ist einfach und obwohl der Film vorhersehbar ist, von Klischees strotzt und der Humor meisstens unter der Gürtellinie ist mag der Film zu gefallen. Die Protagonisten machen ihre Sache einfach wirklich gut. Der Cast macht hier einfach die geniale Atmosphäre aus. Und trotz der vielen Klischees werden beide Danny und Wheeler glaubhaft verkörpert.
Die Zeit vergeht wie im Flug und man verspührt kein Gefühl von Langeweile obwohl die meissten Witze eher flach sind, gibt es doch den ein oder anderen Dialog oder Situationskomik die einfach zum lachen motiviert. Kurz und knapp Vorbilder?! ist ein Film den man sich mit gutem Gewissen an einem Samstag Nachmittag angucken kann. Somit gebe ich gute 7/10 Punkte.

P.S.
Was demnächst folgen wird sind Reviews zu:
2012, Berlin Calling, Payback, Stadt der Gewalt, Zack and Miri make a Porno... also, die Ferien werden genutzt!